Mit gleich zwei bewegenden, wenn auch grundverschiedenen Veranstaltungen, sorgte das SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn in der vergangenen Woche für fröhliche und berührende Momente: Das dritte Blütenfest verwandelte den Festsaal des Hauses in ein blumiges Paradies, während der Besuch der Wanderausstellung „Ostarbeiter:innen in der HITIAG“ viele persönliche Erinnerungen weckte. Zwei Tage, die zeigten, wie viel Freude, Lebensqualität und Tiefe das Miteinander im Alter bringen kann.
Kürzlich stand das SeneCura Sozialzentrum Pöchlarn ganz im Zeichen von Blumen, Musik und Erinnerung. Beim bereits dritten Blütenfest im festlich geschmückten Saal des SeneCura Sozialzentrums Pöchlarn genossen die Bewohner:innen nicht nur blumige Köstlichkeiten wie Blütenkuchen und Bowle, sondern auch musikalische Darbietungen von Willi Peters und seiner Tochter Michaela, die als Wohnbereichsleiterin im Haus tätig ist. Die Hits von Udo Jürgens und den Klostertalern sorgten für fröhliche Stimmung – auch wenn das Wetter ein Feiern im Garten nicht zuließ. Höhepunkt des Festes war die Krönung der „Blütenkönigin“: Die engagierte ehrenamtliche Mitarbeiterin Rosi Hofbauer erhielt zum ersten Mal die Efeukrone und strahlte mit den Blumen um die Wette. Bewohnerin Susanne Hofbauer, die am Fest voller Freude teilnahm, fasste die Stimmung berührend zusammen: „So viel Herzlichkeit und Blütenduft – das tut der Seele gut.“
Momente und Fotos, die das Herz berühren
Ein ganz anderes, aber ebenso bewegendes Erlebnis war der Besuch der Wanderausstellung „Ostarbeiter:innen in der HITIAG“ am Thörringplatz in Pöchlarn. Einige der Bewohner:innen, die einst selbst in der HITIAG („Hanf-, Jute- und Textil-Industrie AG“) gearbeitet haben, erkannten die Fabrik auf alten Fotos wieder. Diese unerwartete Begegnung mit der eigenen Vergangenheit ließ viele Emotionen aufkommen – es wurde gelacht, geschwiegen und bei manchem Foto auch geweint. „Es war für alle ein wertvoller Ausflug, der zeigte, wie wichtig es ist, Zeitgeschichte nicht nur zu dokumentieren, sondern erlebbar zu machen“, so Hausleiterin Ulrike Finger. „Unsere Bewohner:innen haben damit ein Stück ihrer eigenen Geschichte wiedergefunden – das war zutiefst bewegend.“